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EPOTECH erhält Award

"Best Risk Management Service"-Award des European Banking Forums (EBF) Amsterdam, 16.Oktober 2013. Lesen Sie mehr

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FAQ Dialog Management

Warum hilft ein gezieltes Dialogmanagement mit Chancen und Risiken besser umzugehen?

Chancen und Risiken erfahren letztlich durch die im Unternehmen arbeitenden Menschen in den jeweiligen Rollen, sei es als Manager oder als „einfacher“ Mitarbeiter ihre Beachtung und einen angemessenen Umgang damit. Ein gezieltes Management der systemimmanenten Komplexität und einer stärkeren Fokussierung auf den Menschen im Unternehmen als den ursächlichen Träger von Chancen und Risiken ermöglicht eine effizientere Wahrnehmung von Chancen und einem angemesseneren Umgang mit Risiken.

Wie hängen Unternehmensführungsstile und Dialogfähigkeit zusammen?

In den letzten Jahrzehnten hat immer wieder eine Anpassung der Unternehmensführungsstile und –methoden  stattgefunden. Der Weg führt über die unterschiedlichen Epochen zu immer mehr an partizipativen Führungsmethoden. Je partizipativer Führungsstile in Unternehmen sind, desto wichtiger wird Kommunikation im Unternehmen und letztlich die Fähigkeit zu wirklichem Dialog. Z.B. die Agile Unternehmensführung basiert letztlich auf einer ausgeprägten Fähigkeit nicht nur zu kommunizieren, sondern vor allem Dialoge zu einer qualitativ besseren Entscheidungsfindung zu führen.

 

Gibt es Wirtschaftsbereiche und Branchen, in denen ausgeprägte Dialogfähigkeit ein Erfolgsfaktor darstellt?

Im Grunde unterliegen alle Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette den gestiegenen Anforderungen des Marktumfelds. Diejenigen Branchen, deren Produkte und Dienstleistungen näher am Endkunden liegen, nehmen als erstes die gestiegene Dynamik und Veränderungen im Markt. Somit ist es lediglich eine zeitliche Verschiebung, innerhalb derer die wirtschaftliche Prozesse und Veränderungen wahrnehmbar werden. Da sich jedoch alle Prozesse innerhalb des wirtschaftlichen Handelns beschleunigen, verkürzen sich Reaktionszeiten, die Quantität und Dichte von unternehmerischen Entscheidungen und letztlich damit auch die Tragweite von Entscheidungen. Hinzu kommt, dass das Ergebnis getroffener Entscheidungen immer schneller realisiert und wahrgenommen werden. Bezogen auf unterschiedliche Branchen, wie Banken, Konsumgüterindustrie oder Dienstleister gibt es sicher Unternehmen, die einen höheren Bedarf an Kommunikation Dritter Ordnung (d.h. zwischen Teilnehmern großer und vernetzter Gruppen) haben. Andere, wie z.B. Investitionsgüter- oder forschungsnahe Industriezweige werden ihren Schwerpunkt wiederum eher bei der innerbetrieblichen Dialogfähigkeit sehen. Somit betrifft die Grundsätzliche Dialogfähigkeit letztlich alle Unternehmen in unterschiedlichen Schwerpunkten und mit unterschiedlichem Zeithorizont.

 

Warum ist ein Training der Dialogfähigkeit wichtig und was unterscheidet Dialogfähigkeit von Kommunikationsfähigkeit?

Sicher bieten viel Unternehmen im Rahmen ihrer Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote Kommunikation- und Persönlichkeitstrainings an. Kommunikation im weiteren Sinne des Wortes ist natürlich in allen Phasen menschlichen Handelns entscheidend. Allerdings ist Kommunikation nicht zwangsläufig mit dem Führen von Dialogen identisch. Kommunikation dient weithin und vielfach der Wissensvermittlung und dem „Transport“ von Entscheidungsinhalten und Strategien sowie der Motivation. Das sachgerechte Führen von Dialogen setzt vorher an. Es dient der letztlich dazu, zu sachgerechteren Lösungen unter Einbeziehung des Wissens, Könnens und der Erfahrung der involvierten Personen zu gelangen, die durch reine Kommunikation so nicht zwangsläufig zu erreichen sind.

 

Welche Methoden werden bei dem Training und Verbesserung der eigenen Dialogfähigkeit angewendet?

Um zielgerichtet die Beweggründe für eigenes Handeln, das eigene Tun oder Unterlassen im Zusammenhang mit der jeweiligen Rollenausübung im Unternehmen transparent zu machen und hier die Interaktionsfähigkeit mit anderen Dialogpartner zu verbessern rücken die individuellen Einflussgrößen wie Persönlichkeit, Wertesysteme, Denkmuster und Glaubenssätze und die eigene emotionale Empfindungswelt in den Vordergrund. Letztendlich werden hierfür Methoden des individuellen Coachings und Bestandteile von Gruppencoaching benötigt. Hierzu zählen bewährte Verfahren aus der Positive Psychologie, NLP (Neurolinguistische Programmierung), Persönlichkeitspsychologie, Verhaltenstheorie (in vivo und kognitiv), Mentaltraining und Kommunikationstraining.

 

Wie wird in den Trainingsinhalten sichergestellt, dass die persönliche Grenze zwischen Training und gezielter Beeinflussung nicht überschritten wird?

Bei der Zielsetzung und den daraus abgeleiteten den Trainingsmethoden steht nicht die gezielte Veränderung von Persönlichkeitsanteilen, sondern deren individuelle Bewusstmachung im Zusammenhang mit betrieblichen Entscheidungsprozessen im Vordergrund. Erst, wenn einem Menschen bewusst ist, was ihn zu einem bestimmten Handeln oder Unterlassen antreibt und ihm Denk-, Erfahrungs- und Gefühlsinhalte anderer Menschen (unabhängig von den eigenen) zugänglich sind, werden Entscheidungen im Sinne des Unternehmens besser getroffen und umgesetzt. Es geht damit nicht um Aspekte der Beeinflussung sondern um die wichtigen individuellen Fähigkeiten der Selbsterfahrung. Welche Aspekte der jeweilige Schulungsteilnehmer/in für sich annimmt und zu einer individuellen Veränderung nutzt, obliegt damit konsequent immer dem Individuum selbst.

 

Wo liegt der Nutzen einer verbesserten Dialogfähigkeit für das Unternehmen?

Die wichtigsten Aspekte sind:

  • Es geht in einer immer schneller „drehenden“ Zeit darum, schnell und effizient, d.h. treffsicher, Bedürfnisse, Wünsche, Erwartungen von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, der Öffentlichkeit, Kapitalgebern etc. zu erfahren, besser zu verstehen und den unternehmerischen Leistungsprozess darauf sachgerechter abzustimmen
  • es ermöglicht jenseits eingefahrener Gleise Stärken und Schwächen von Mitarbeitern/innen besser wahrzunehmen und Mitarbeitern/innen besser zu fördern und zu führen
  • Kreative Lösungen von Aufgaben und Problemen erhalten eine sachgerechtere Entfaltungsmöglichkeit
  • Chancen und Risiken schneller und besser zu erkennen
  • Eine Unternehmenskultur geprägt von Respekt und Anerkennung sowie gegenseitigem Vertrauen zu schaffen und
  • Ganz neue Potentiale in der Entwicklung von Unternehmen zur Wirkung kommen zu lassen

 

Wie wird der Trainingszyklus ausgestaltet?

Den Teilnehmer wird ein umfangreiches Angebot an Selbsterfahrung zuteil und setzt in allererster Linie zunächst bei der eigenen Person an und wird sukzessiv in die Einbettung in die Gruppendynamik überführt. Im Verlauf des Trainingszyklus kommen individuelle Angebote zur gezielten Wahrnehmung und Veränderung der eigenen Persönlichkeit. Da es sich in dieser Phase um Trainingsangebote handelt, stehen die ganz persönlichen Wünsche und Anforderungen der Teilnehmer im Vordergrund. Wir nehmen die hier Individualität ganz bewusst in den Fokus, da jeder Teilnehmer für sich selbst seinen Verbesserungswunsch und sein Veränderungsziel selbst formulieren soll.

 

 

Dialogmanagment Trainingszyklus

Ansprechpartner

Ulrich Kritzner, EPOTECH AG

Ulrich Kritzner, Senior Partner
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Telefon: +49 6198 - 349 748
Telefax: +49 6198 - 349 880
Direkt: +49 177 - 60 24 25 4
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